Ursula Frohwein-Charissé

In Braunschweig geboren, aufgewachsen und Besuch des Gymnasiums in Marburg. Schon früh legte die Künstlerin und Oberstudienrätin Elisabeth Mann den Grundstein meines künstlerischen Werdegangs.

Studium bei Prof. Sepp Thiele Universität Marburg.

Jährliche Teilnahme einer Sommeraka-demie in Marburg bei den Künstlern Tom Gramse (Kassel), Matthias Brechtl (Nürnberg), Ursula Strozynski (Berlin), Eckhard Fröschlin (Tettnang), Emö Simonyi (Budapest).

 

Meine Bilder sind sowohl inhaltlich als auch in der Wahl der Materialien sehr unterschiedlich und vielfältig. Je nach Stimmung wähle ich Bildformate, Farben und Formen – abstrakt oder konkret – immer auf der Suche nach Tiefe.

Mein Gefühl bestimmt in erster Linie das Werden eines Bildes.

 

Gedanken zu meiner Malerei

Schon zu Gymnasiumszeiten gehörte „Kunst“ zu meinen Lieblingsfächern, gefördert durch eine wunderbare Kunstpädagogin und Künstlerin. Das Talent habe ich von meinem Großvater geerbt.

Das Wunderbare an der Kunst ist, man ist nie am Ende. Der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist voller Überraschungen! Es tun sich immer neue Möglichkeiten auf, der Horizont weitet sich, wenn man nur in sich hinein hört und mit offenen Augen durch die Welt geht. Ich „finde“ Bilder in der Natur, unter Menschen, in der Landschaft, in meinen Gedanken und gehe diesen nach, um sie neu zu gestalten und zu „erfinden“. Dabei entsteht ein Bild, das aus sich heraus wächst, oft übermalt wird und damit mehrere Ebenen erhält, vom Betrachter nicht unbedingt erkannt, aber für mich Tiefe erzielt. Mein Gefühl, meine Intuition lenken mein Arbeiten. So ergeben sich oft ungeahnte Perspektiven, nicht geplante Ergebnisse, ein Gefühl des Erschaffens, denn der Kopf kontrolliert und korrigiert nur.